blogage.de > Psoriasis > Rosa Salbe
  Anmelden | Login

Der Beginn

- 27.01.2010

Heute habe ich mich nach langer Internet-Recherche dazu entschlossen, endlich einen Selbstversuch mit Regividerm zu starten. Da ich nie sicher sagen kann, ob ein Beitrag in einem Blog/Forum von der Pharma-Industrie gefakt ist, werde ich einfach einen Selbstversuch machen.

Zu meiner Person:

ich bin an sehr unterschiedlichen Körperstellen (beide Unterschenkel, an beiden Kopfseiten über den Ohren, am Darmausgang, an beiden Ellenbogen und seitlich links am Brustkorb) in unterschiedlicher Stärke von Psoriasis betroffen. Begonnen hatte dies nach dem Auftreten einer Allergie gegen Weisskalk vor rd. 31 Jahren (in einem Forum hatte ich fälschlicher Weise 25 Jahre genannt) im Bereich der Handrücken.

Über den Krankheitsverlauf, bzw. die Schwere in den ersten 10 Jahren nach dem Auftreten kann ich nicht mehr viel sagen, außer dass ich in dieser Zeit nur mit Cortison-Präparaten sehr sporadisch die Hautstellen behandelt habe.

Vor ca. 10 Jahren war die Schuppenflechte allerdings so schlimm, dass ich mich nachts regelmäßig blutig gekratzt hatte. Betroffene Stellen waren hauptsächlich beide Unterschenkel und an den Kopfseiten oberhalb der Ohren. Die betroffene Hautfläche war insgesamt ca. 2 x 100 cm² (Unterschenkel) und ca. 2 x 30 cm² (Kopfseiten) groß. Die Haut an den Unterschenkeln war zu dieser Zeit schon subjektiv dünn geworden, vermutlich durch die langjährige Behandlung mit Cortison.

- Ich begann die Psoriasis zu behandeln.

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde bei mir eine Gluten-Unverträglichkeit über einen Bluttest, nein keine Sprue (Zöliakie), eine abgeblich reine Unverträglichkeit (Allergie) gegen Gluten festgestellt. Ich habe seit 1 Jahr meine Nahrung auf weitgehend gutenfreie Ernährung umgestellt (angeblich sind Spuren von Gluten für mich nicht schädlich wie bei Sprue) und meine Schuppenflechte hat sich nach ca. 4 Monaten deutlich verbessert. Ob dies auf die glutenfreie Ernährung zurückzuführen ist oder nicht kann ich nicht mit Sicherheit sagen, vielleicht ist es ja auch nur eine Besserung im Rahmen meiner natürlichen Bandbreite der Erkrankung. Eindeutig allerdings reagiert der Bereich um den Darmausgang auf die Art der Nahrung. Zu Bedenken gab mir auch ein Therapeut im Bereich der Myoreflextherapie, der meinte, mit meinem Darm sei etwas nicht in Ordnung (ich tat es ein wenig als Wunderdoktor-Aussage ab). Eine Bekannte, die sich mit Bachblütentherapie beschäftigt, "diagnostizierte" anhand der meinen Körper befallenen Stellen ebenfalls Probleme mit dem Darm. Egal ob man daran glaubt oder nicht. Ich habe jedenfalls eine Besserung, was für mich erfreulich ist.

 

Ich möchte hier nicht alles aufschreiben, was ich in den letzten 10 Jahren versucht habe, sondern mein Haupt-Augenmerk auf die kommende Behandlung mit Regividerm richten.

 

Ich werde mir einen Unterschenkel aussuchen und diesen möglichst 4 Wochen behandeln (außer es tritt länger als 2 bis max. 3 Wochen nur eine wesentliche Verschlechterung und keine Besserung auf). Dazu werde ich alle betroffenen Stellen mit einer Fettcreme weiter pflegen (Kaufmann`s Haut und Kindercreme). Ich werde täglich ein Foto von beiden Unterschenkeln machen und kann somit für mich selbst feststellen, ob mir die Salbe etwas bringt oder nicht.

 

Ach ja, eben habe ich die Creme in der Apotheke bestellt (rd. 28 Euro) und sie wird mir morgen geliefert, so dass der Behandlung nichts mehr entgegen steht.

Seiten:1